Gedanken des Gründers

In der unbefangenen Wahrnehmung des Gemütszustandes von Führungskräften im unternehmerischen Umfeld fielen mir immer wieder Defizite auf, in deren konstruktiven Überwindung ich signifikantes Leistungssteigerungspotenzial erahnte.
So nahm ich mir vor 15 Jahren - 1990 - vor, mein unternehmerisches Ziel an der Steigerung des persönlichen Wohlbefindens von Führungskräften fest zu machen und gehe dieser Aufgabe seither mit großer Freude und einem Team von Spezialisten nach.

In den sechzig Jahren nach Kriegsende sind mehr als ein Drittel aller gescheiterten Unternehmen weder an fehlender Fachkompetenz, noch an fehlenden Managementfähigkeiten zusammengebrochen, sondern an fehlendem Persönlichkeitsprofil und Integrität ihrer Führungskräfte, wie beispielweise charakterlichen Defiziten, Machtkämpfen, Manipulationen oder Mobbing. Die bisweilen belächelten Softfacts wurden so zu den eigentlichen Hardfacts!

Aus dieser Grunderkenntnis entstand im Jahre 1992 die Czwalina Consulting AG als Kompetenzzentrum für Führungskräfte.

Die Wiederherstellung einer stabilen, in sich selbst ruhenden Führungspersönlichkeit als Ausgangspunkt für nachhaltigen Erfolg wurde daher zum deklarierten Ziel! Dabei kristallisierte sich immer mehr die folgende Grunderkenntnis heraus:

Erfolg ohne persönliches Wohlbefinden des Einzelnen stellt keinen Erfolg dar, sondern Misserfolg.

Wir begegneten Menschen, die in der erste Hälfte ihrer beruflichen Karriere ihre ganze Gesundheit opferten um das Geld zu verdienen, das sie in der zweiten Hälfte ihrer Karriere wieder ausgeben mussten, um ihre verlorene Gesundheit zurückzukaufen.

Viele versuchten durch Erfolgnachweise ihren minderen Selbstwert zu steigern oder zu schaffen und strandeten auf diesem Weg. Maßstab, aus dem heraus unsere Instrumente entwickelt wurden, war und ist die Frage nach der Wurzel des Selbstwertes:
„Arbeite und leiste ich, damit ich wertvoll bin oder leiste ich, weil ich wertvoll bin?“

Für die Überwindung folgender Phänomene konfigurierten wir unser Instrumentarium
  1. Wahrnehmungen im unternehmerischen Alltag der Führungskraft

    Neuorganisationen und Rationalisierungsprojekte konnten oft nur Teilbereiche eines umfassend notwendigen Change Managements abdecken. Aufgrund mentaler Ferne der Beteiligten zum Thema blieben Resultate unbefriedigend.

    Umschulungsmaßnahmen allein reichen nicht aus, um Unternehmen in lernende Unternehmen umzuwandeln.

    Der „Shareholder Value“ kann kardinale Grundwerte des Unternehmens nicht ersetzen.

  2. Wahrnehmungen im persönlichen Bereich der Führungskraft

    Angesichts der Unklarheit darüber, welchen Wert die Ordnung des „inneren Hauses“ für die Führungskraft darstellt, wird es zunehmend schwerer, das „äußere Haus“ in Ordnung zu halten. Gerade beim Thema Flexibilität spürt man bei vielen, dass ihre Rede nur eine Seite ist, ihr persönliches Verhaftetsein in einem Sicherheitsdenken aber oft im krassen Gegensatz dazu steht.

    Im persönlichen Bereich werden Ängste, Unsicherheit und das Gefühl eines inneren Vakuums von vielen wahrgenommen, aber es fehlt der Mut, dies sich selbst und anderen gegenüber einzugestehen, da bereits das Eingeständnis eigener Not als Schwäche qualifiziert wird.

    So wächst die Einsamkeit und Isolation von Führungskräften oft linear zur erreichten Sprosse auf der beruflichen Karriereleiter.

Daher

Wir glauben, dass jeder Mensch eine unverwechselbare Kombination von Stärken und Schwächen, von Talenten und Eigenheiten besitzt. Mit dieser Unverwechselbarkeit korrespondiert auch eine Art „Lebensaufgabe“, zu der genau jene Charaktereigenschaften benötigt werden.

Wir glauben nicht an die überdehnten Begriffe außergewöhnlicher Fähigkeiten von High Potentials, mit denen überall geworben wird. Die meisten können im Alltag die mit Ihnen verbundenen Leistungsversprechen nicht einlösen. 94% stellen die Durchschnittlichen dar!
Diese gilt es zu fordern und zu fördern!

In einer Kommunikationsgesellschaft, die durch permanente Reizüberflutung gekennzeichnet ist, bedarf es einer starken, authentischen Persönlichkeit und Innerlichkeit, damit die Führungspersönlichkeit nicht von willkürlichen Impulsen dominiert wird.

Veränderungen und Wandlungen sind notwendige Prozesse im Leben, und man muss Grundlagen dafür erarbeiten, dass sie vom Einzelnen als positive Herausforderungen bewertet werden. Der Mensch ist entwicklungs- und lernfähig: durch eine Veränderung seiner Einstellungen und Verhaltensformen kann er Herausforderungen konstruktiv annehmen.

Die Förderung und Entwicklung der Persönlichkeit hat ihren Ausgangspunkt in der Selbsterkenntnis, die durch gezielte Verhaltensanalyse und Coaching wesentlich unterstützt werden kann. Dabei haben wir gelernt, psychologische Erkenntnisse zur Optimierung dieser Prozesse einzusetzen und so Verhaltensänderungen zu ermöglichen.

Wir haben gelernt, dass das Wohlbefinden im Berufsleben nicht von einer umfassenden, positiven Weiterentwicklung der Persönlichkeit getrennt werden kann.

Die Erfahrungen aus der täglichen Beratungspraxis bestätigen es immer wieder, dass wir mit unserer nüchternen und dennoch nicht pessimistischen Wahrnehmung und Arbeitsweise auf einem guten und nachhaltigen Weg, gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern, unterwegs sind.